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2019

Jugendchor > Fahrten
Auf den Spuren der Römer – der Jugendchor erkundet Trier

Einmal im Jahr entschwinden die Chöre des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchores Lohmar dem Alltagstrott und begeben sich auf Chorfahrt.
Der Jugendchor besuchte in diesem Jahr ein Wochenende lang die älteste Stadt Deutschlands. Übernachtet wurde nach alter Chortradition in der Jugendherberge. Diese wurde gerade frisch renoviert und kann sich in Sachen Ausstattung, Freundlichkeit und Engagement wirklich sehen lassen.

Pünktlich zum Abendessen bog der Reisebus auf den Parkplatz der Herberge ein. Zum Auftakt des Ausfluges wurde daher erst einmal gemütlich geschlemmt. Gleich darauf siedelte die 30köpfige Gruppe in den Probenraum um. Hier wurde unter Leitung der Chorsprecher in lockerer Runde das Namensgedächtnis aufgefrischt, viel gelacht und beim Gesellschaftsspiel „Werwölfe“ sogar heimlich getötet – rein fiktiv natürlich.

Am nächsten Morgen ging es vor dem Frühstück erst einmal an die frischen Luft - Bewegung stand auf dem Programm, um wach zu werden und fit für den bevorstehenden Probenvormittag. Nach dem Mittagessen dann wurde der Chor in 5er Teams aufgeteilt und Gruppe für Gruppe per Sprachnachricht auf eine kleine Stadt Rallye geschickt. Sechs Orte galt es zu finden, darunter eine Zimmertür, die im ersten Stock ohne Treppe auf die Straße hinaus führt und ein Kunststoffstorchenpaar im ehemaligen jüdischen Viertel. Der erfolgreiche Fund wurde per Gruppen-Selfie dokumentiert und an die Spielleiter weitergeleitet, die sodann die nächste Aufgabe versandten.

Im Anschluss an diese kleine interaktive Stadtführung kam der Chor im historischen Stadtkern Triers wieder zusammen. Vor dem Brunnen am Hauptmarkt organisierten die Jugendlichen gemeinsam mit Ihrer Chorleiterin Barbara Wingenfeld eine kleine Gesangseinlage in Form eines Flashmobs. Es dauerte nicht lang, bis die ersten Passanten stehen blieben um gebannt zu lauschen. Fünf weitere Lieder folgten, die allesamt mit Applaus und einem kleinen Obolus der Zuhörer belohnt wurden.

Bis zum Abendessen schwärmten die Sängerinnen und Sänger dann in alle Richtungen aus und erkundeten die Stadt auf eigene Faust.

Obwohl die Nachtruhe zum Sonntag dank des geselligen Beisammenseins ordentlich verkürzt war, wurde am Sonntagvormittag noch einmal fleißig geprobt und gesungen. Der fehlende Schlaf wurde erst auf der Heimreise im Bus nachgeholt.
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